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Ehrenberg, Über das Massenverhältnifs der jetzt lebenden Kiesel-Infusorien und

Ehrenberg, Christian Gottfried.

Über das Massenverhältnifs der jetzt lebenden Kiesel-Infusorien und über ein neues Infusorien-Conglomerat als Polirschiefer von Jastraba in Ungarn.

Erste Ausgabe. Berlin, Druckerei der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, 1836-1838. Quarto (23.2 cm x 28.5 cm). 8 Seiten plus extra-grosse Falttafel zu Funden von fossilen Organismen aus dem Jahre 1837 sowie zwei wunderbare, farbige, lithographische Tafeln mit Abbildungen von Fossilien (Seiten 109 – 135 des Jahrgangsbandes 1836). Moderne Broschur mit eingebundener Originalabhandlung. Sehr guter Zustand. Es handelt sich hier um die seltene, originale Erstausgabe der Publikation. Extrahiert aus dem Sammelband der Abhandlungen der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Der originalen Publikation wurde eine Replika des Reihentitels vorgebunden. [Abhandlungen der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Aus dem Jahre 1836].

Christian Gottfried Ehrenberg (* 19. April 1795 in Delitzsch; † 27. Juni 1876 in Berlin) war ein sächsisch-preußischer, deutscher Zoologe, Mikrobiologe, Ökologe und Geologe und zählt zu den bekanntesten und produktivsten Wissenschaftlern seiner Zeit. Er war Professor an der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin und wurde zum Geheimen Medizinalrat ernannt. Er ist der Begründer der Mikropaläontologie und Mikrobiologie. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Ehrenb.“.
Ehrenberg wurde im Haus mit der heutigen Anschrift Hallesche Straße 36 als Sohn des Delitzscher Bürgers, Hospitalvorstehers und Stadtrichters Johann Gottfried Ehrenberg geboren. Er besuchte von 1809 bis 1815 die Landesschule Pforta, studierte auf Wunsch seines Vaters ab 1815 Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig und dann 1817/18 Medizin und Naturwissenschaften. Während dieser Zeit beschrieb er den Schimmelpilz Syzygites. Im Jahre 1818 promovierte er mit einer Arbeit über Pilze (Sylvae mycologicae Berolinenses) und wurde Mitglied der Leopoldina in Halle (Saale). Dann unternahm er mehrere kleinere Expeditionen. Er war ein Forschungsbegleiter und Freund von Alexander von Humboldt.
Von 1820 bis 1825 unternahm er zusammen mit seinem Freund Friedrich Wilhelm Hemprich eine Expedition in den Nahen Osten und nach Arabien. Hier sammelten sie tausende von Pflanzen- und Tierarten. Sie erkundeten Teile Ägyptens, Palästinas, der libyschen Wüste, des Niltals und der Nordküste des Roten Meeres, wo Ehrenberg sich besonders mit Korallen beschäftigte. Eine weitere Expedition 1825/26 führte sie durch Syrien, die Arabische Halbinsel und Abessinien, wo Hemprich am 30. Juni 1825 an Fieber starb. Nach seiner Rückkehr veröffentlichte Ehrenberg eine Reihe von Artikeln über Insekten und Korallen sowie zwei Bände Symbolae physicae (1828–1834), in denen er Säugetiere, Vögel und Insekten wissenschaftlich beschrieb.

1827 wurde er außerordentlicher Professor für Medizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität und 1839 ordentlicher Professor. 1829 begleitete er Alexander von Humboldt und Gustav Rose auf einer Expedition durch Russland bis zum Ural und durch Sibirien bis zum Altai, bei der sie bis zur chinesischen Grenze vorstießen. Nach der Rückkehr von dieser Expedition konzentrierte sich Ehrenberg auf Kleinstorganismen, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht systematisch erforscht waren. Während der nächsten 30 Jahre untersuchte Ehrenberg zahllose Wasser-, Gesteins- und Sedimentproben auf Kleinstlebewesen hin. Dabei bediente er sich der Mikroskope des Berliner Optikers Schieck, mit dem er überdies eng zusammenarbeitete. Hin und wieder wurden die Mikroskope von Schieck in Fachkreisen sogar Ehrenberg-Mikroskope genannt. Der Protozoologe Ehrenberg beschrieb tausende neuer Arten, darunter heute so bekannte wie das Augentierchen (Euglena) und die Pantoffeltierchen Paramecium caudatum und Paramecium aurelia.

Sein besonderes Interesse galt dabei den Einzellern. Im Gegensatz zu seinem Gegenspieler Félix Dujardin (1801–1860) ging Ehrenberg irrtümlich davon aus, dass die Einzeller die gleichen Organe wie die höheren (vielzelligen) Organismen hätten. Felix Dujardin sprach 1835 hier von Sarkoden einen Begriff der später durch den Botaniker Hugo von Mohl (1805–1872) mit Protoplasma, für die intrazellulare Substanz der Einzeller Rhizopoden ersetzt wurde.
Er bewies außerdem, dass das Meeresleuchten auf Mikroorganismen zurückgeht. Seine Studien über Mikroorganismen setzte er bis zu seinem Tod in Berlin fort. Sein Grab befindet sich auf dem St.-Marien- und St.-Nikolai-Friedhof I im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Es war bis zum Jahr 2015 als Ehrengrab der Stadt Berlin gewidmet.
Er war seit 1831 mit Julie Rose (1804–48) verheiratet und in zweiter Ehe 1852 mit Karoline Friederike Friccius (1812–95), einer Tochter des Generalauditeurs der preußischen Armee Karl Friedrich Friccius. Er hatte einen Sohn und aus erster Ehe 4 Töchter und war der Schwiegervater des Chemikers Carl Rammelsberg (Mathilde (* 1835)) sowie des Botanikers Johannes von Hanstein (Helene (1834–1890)). Der Botaniker Carl August Ehrenberg war sein Bruder. (Wikipedia)

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